US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, «es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln», sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.

Das US-Militär begann am Dienstag eine weitere Angriffswelle gegen den Iran und nahm zugleich die Seeblockade iranischer Häfen und Küstengebiete wieder auf. Ziel der Angriffe sei es gewesen, iranische Attacken auf Handelsschiffe in der Strasse von Hormus zu verhindern. Dutzende militärische Ziele seien getroffen worden. Auch am früheren Mittwochnachmittag (Ortszeit Teheran) flog das US-Militär weitere Luftangriffe.

Zwar habe sich der Rohölpreis nach der jüngsten Rally allmählich stabilisiert, doch brauche es nach wie vor einen mutigen Reeder, um die Strasse von Hormus zu durchqueren, da die Gefahr von Angriffen durch mit Teheran verbündete Kräfte nach wie vor sehr real sei, sagte Chris Weston, Leiter der Forschungsabteilung beim Handelshaus Pepperstone und fuhr fort: «Das allgemeine geopolitische Umfeld verschlechtert sich weiter, was die Rohölpreise weiterhin stützt und Käufer dazu veranlasst, wieder einzusteigen, sollten die Preise in Richtung der 90-Dollar-Marke steigen.»/jsl/la/he

(AWP)