Auftrieb erhielten die Erdölpreise bereits zum Wochenstart, als die chinesische Führung zusätzliche Schritte zur Stabilisierung des angeschlagenen Immobilienmarkts verkündete. Die konjunkturelle Erholung der global zweitgrössten Volkswirtschaft verläuft bislang enttäuschend. Viele Fachleute hatten darauf gesetzt, dass die Abkehr von den einst strengen Corona-Beschränkungen der Volksrepublik einen wirtschaftlichen Schub verleihen würde. Dies ist bisher ausgeblieben.
Auf der Angebotsseite versuchen unterdessen grosse Förderländer den Markt zu stabilisieren. Saudi-Arabien und Russland hatten vor gut einer Woche Schritte angekündigt, um das Angebot knapp zu halten. Seither sind die Preise um etwa drei Dollar gestiegen. Die beiden Staaten führen den grossen Ölverbund Opec+ an, dem mehr als zwanzig Länder angehören./bgf/stk