Getrieben wurden die Preise durch den schwächeren US-Dollar. Fällt der Dollarkurs, steigt häufig die Nachfrage aus Regionen mit anderen Währungen. Ausschlaggebend dafür sind Wechselkurseffekte, da Erdöl überwiegend in der amerikanischen Währung gehandelt wird.
Der Dollar wurde durch neue Inflationsdaten aus den USA belastet. Nach Zahlen vom Mittwoch ist die Teuerung im Juni deutlich auf 3,0 Prozent gefallen. Die Zinserwartungen an die US-Zentralbank Fed wurden dadurch etwas gedämpft, woraufhin der Dollar unter Druck geriet. Höhere Zinsen beflügeln in der Regel eine Währung - und umgekehrt./bgf/men