Nach Einschätzung von Marktbeobachtern haben Aussagen des Ölverbunds Opec+, in dem Mitglieder des Ölkartells und andere wichtige Förderstaaten organisiert sind, die Notierungen in der Nähe ihrer mehrmonatigen Höchststände gehalten. Am Mittwoch waren die Preise für Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee und von US-Öl jeweils auf die höchsten Stände seit Ende Oktober gestiegen.
Die Organisation erdölexportierender Länder und ihre Verbündeten hatten am Mittwoch bei einem Treffen keine Änderungen an ihrer Förderpolitik vorgenommen. Das wird dazu beitragen, die globalen Märkte in den nächsten Monaten angespannt zu halten. Allerdings wird auch darauf verwiesen, dass die Einhaltung der vereinbarten Fördermengen weiter ein Problem sei. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, förderte der Irak zuletzt mehr Öl als im März vereinbart. Auch die russischen Rohölexporte stiegen demnach zuletzt./jkr/lfi/zb
(AWP)