Die Ölpreise werden durch die anhaltenden Spannungen im ölreichen Nahen Osten und auch durch den verschärften Krieg in der Ukraine gestützt. Der von Russland begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine ist mit dem beidseitigen Einsatz weitreichender Raketen gegeneinander in eine neue gefährliche Phase eingetreten. Die zuletzt in den USA unerwartet gestiegenen Rohöllagerbestände belasteten die Ölpreise in diesem Umfeld nicht.

Rohstoffexperten gehen allerdings nicht von nachhaltig steigenden Ölpreisen aus. Schliesslich schwächelt die chinesische Wirtschaft weiter. Zudem wird im kommenden Jahr von internationalen Organisationen ein Angebotsüberhang beim Rohöl erwartet.

(AWP)