Die Geschehnisse in Russland hatten am Ölmarkt bisher keine grösseren Auswirkungen. Am Wochenende war es zu einer Revolte der russischen Privatarmee Wagner gekommen, die mittlerweile gescheitert ist. Experten sehen den russischen Präsidenten Wladimir Putin trotz des gewonnenen Machtkampfs geschwächt. Russland ist eines der grössten Ölförderländer der Welt.

Am Erdölmarkt hatten zuletzt Konjunktursorgen den Ton angegeben und die Preise tendenziell belastet. Vor allem die Entwicklung in den beiden grössten Verbrauchsländern der Welt, USA und China, sorgt für Verunsicherung. In den Vereinigten Staaten belasten die starken Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed, während die chinesische Konjunktur sich nur langsam von der einst strengen Corona-Politik erholt./bgf/jha/