Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Berufung auf Handelsdaten und Marktbeobachter berichtet, sind die Liefermengen durch die Strasse von Hormus weiter gestiegen. Der Brent-Preis ist auf Wochensicht nahezu unverändert und hat sämtliche Kursgewinne seit Kriegsbeginn wieder abgegeben.
Aktuell sind die Hoffnungen am Markt wieder hoch, dass es eine Einigung bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA gibt. Beide Kriegsparteien haben nach der jüngsten Darstellung der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan in indirekten Gesprächen Fortschritte erzielt.
«Die Fundamentaldaten setzen sich rasch wieder durch, da die Störungen in Hormus abklingen und sich die Schiffsbewegungen normalisieren», schrieben Analysten der Citigroup in einer Studie. Die Experten erwarten, dass der Brent-Preis bis zum Jahreswechsel auf 60 bis 65 Dollar je Fass fällt. Gleichzeitig bleibe «der Prozess zwischen den USA und dem Iran fragil, und Streitigkeiten über die Verwaltung von Hormus sowie über Transitgebühren bestehen fort», so die Citigroup-Experten weiter./stk/jha/
(AWP)
