Die Lage im Nahen Osten bewegt weiter den Ölmarkt. Am Vortag hatte sich die Lage weiter zugespitzt und dies hatte die Ölpreise zeitweise stark nach oben getrieben. Der Iran droht angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der mit Teheran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon mit einem Abbruch der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump betonte hingegen auf Truth Social, die Gespräche mit Teheran würden in «schnellem Tempo» fortgeführt. Die Lage entspannte sich seither etwas. Für zusätzliche Verwirrung sorgten unterschiedliche Schilderungen eines Telefonats zwischen Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über die Kämpfe im Libanon.
«Solange die Transporte durch Hormus nicht vollständig normalisiert sind und der Verhandlungsprozess zwischen den USA und Iran unsicher bleibt, dürften die Ölpreise hoch und volatil bleiben», sagte Linh Tran, Marktanalyst bei XS.com in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, der Nachrichtenagentur Bloomberg./jsl/he
(AWP)
