Anleger blickten weiterhin auf den Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Die Vereinigten Staaten wollen an diesem Donnerstag US-Regierungskreisen zufolge mit dem Iran in Genf verhandeln. Ein Regierungsbeamter bestätigte dies auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte bereits Irans Aussenminister Abbas Araghtschi eine weitere Verhandlungsrunde mit den USA in wenigen Tagen in Aussicht gestellt.
In einem Beitrag in den sozialen Medien sagte Trump, dass kein Abkommen «sehr schlecht» für den Iran wäre, und wies Berichte zurück, wonach das Pentagon befürchte, dass eine verlängerte Militäraktion sich als schwierig erweisen könnte.
Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte der Iran mehr Erdöl exportierten, wodurch das Angebot auf dem Weltmarkt steigen und der Ölpreis entsprechend sinken dürfte. Allerdings könnte der Konflikt auch eskalieren, denn US-Präsident Donald Trump erwägt Medienberichten zufolge einen begrenzten Militärschlag im Iran, um den Druck auf die Gegenseite zu erhöhen./jsl/la/mis
(AWP)
