In der vergangenen Woche waren die Ölpreise noch deutlich gefallen. Zuletzt hatten unter anderem Kursgewinne des Dollar belastet. Starke US-Konjunkturdaten und Aussagen aus den Reihen der amerikanischen Notenbank Fed dämpften die Spekulation auf eine baldige Zinssenkung, was dem Dollar Auftrieb verliehen hatte. Ein stärkerer Dollar macht Rohöl auf dem Weltmarkt teurer, was die Nachfrage bremst.
Am Ölmarkt bleibt aber die Möglichkeit einer Eskalation der Lage im ölreichen Nahen Osten ein bestimmendes Thema, was die Ölpreise stützt. Am Wochenende hatten die USA und Grossbritannien nach eigenen Angaben zahlreiche Ziele der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen angegriffen. Die Militärschläge waren die grössten seit Beginn der Operation der USA und Grossbritanniens und verbündeter Staaten gegen die Huthi im Januar./jkr/bgf/jha/
(AWP)