Die geopolitische Entwicklung im Nahen Osten bleibt bestimmend für die Ölpreise. «Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind zäh und diplomatische Fortschritte kaum zu erkennen», beschreiben Analysten der Dekabank die Lage. Ihrer Einschätzung nach tendieren die Märkte weiterhin dazu, auf positive Nachrichten stärker zu reagieren, als sich von den regelmässig darauf folgenden Dementis entmutigen zu lassen.

Am Donnerstag hatte die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz die Bedingungen eines neuen Anlaufs für eine Waffenruhe mit Israel abgelehnt. Zuletzt kam es zu einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die im Süden des Libanons stationierten Truppen Israels.

Auch bei den Gesprächen für ein Ende des Iran-Kriegs zwischen Teheran und Washington zeichnen sich weiterhin keine Fortschritte ab. Bei den Verhandlungen gelten die anhaltenden israelischen Militärschläge im Libanon als ein wesentlicher Streitpunkt./jkr/jha/

(AWP)