Aufgrund umgestürzter Bäume oder beeinträchtigter Stromleitungen musste die Feuerwehr in verschiedenen Regionen des Landes zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Laut Polizei und Feuerwehr wurden etwa Teile eines Dachs, zwei Autos und Zelte weggeweht, auch ein Trampolin. Der Bahnverkehr war ebenfalls stark beeinträchtigt, mit geänderten Routen und gestrichenen Zugverbindungen. Sturmschäden führten zu Unterbrechungen auf verschiedenen Bahnstrecken.

Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) warnte vor starken Windböen, die im Westen des Landes Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichen könnten. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, vorsichtig zu sein und sich über aktuelle Informationen auf dem Laufenden zu halten.

Bereits am Mittwoch waren umfassende Vorkehrungen getroffen worden, um die Auswirkungen des Sturms zu minimieren. So sollten keine Züge zwischen Brügge und der Küste fahren. Auf dem übrigen Streckennetz wurde die Geschwindigkeit begrenzt. Parks und bewaldete Flächen in einigen Regionen wurden aufgrund des Sturmalarms geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel umgeleitet./jrp/DP/stk

(AWP)