«Im Krieg provoziert eine Ohrfeige die andere. Eine starke und dann noch eine stärkere, und so geht es weiter», sagte Franziskus. Es gehe jedoch um «zwei Völker, die miteinander zusammenleben müssen». Dafür gebe es eine «kluge Lösung»: «Zwei Völker, zwei Staaten. Das Osloer Abkommen: zwei gut begrenzte Staaten und Jerusalem mit einem besonderen Status.»
Franziskus bezog sich damit auf den 1993 begonnenen Oslo-Friedensprozess zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Dabei geht es nach anfänglichen Fortschritten aber seit langer Zeit nicht mehr voran. Zugleich verurteilte der Papst jede Form von Antisemitismus.
(AWP)
1 Kommentar
Das Problem ist das zu viele Seiten von diesem Konflikt seit Jahrzehnten profitieren. -Die Hamas -Die Palästinensische Autonomiebehörde -Die Hizbollah im Libanon -Der Iran -Die Fatah bzw. die Überreste der PLO -Die Al Aksa-Brigaden Wenn man sich die Aktionen der Hamas im Gaza-Streifen anschaut und dazu die seit Jahrzehnten negierte Mitverantwortung an diesem Konflikt durch die muslimischen Staaten die 1948 meinten Israel angreifen zu müssen, dann ist eine Lösung eigentlich ausgeschlossen. Für die Hamas sowie M. Abbas ist dieser Konflikt das einzig funktionierende Geschäftsmodell.