«Wenn wir die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen strategisch zum Abschluss bringen könnten, wäre das ein starkes Signal», sagte Parmelin vor seinem rund halbstündigen Gespräch. «Aus diesem Grunde wollte ich mit Ihnen sprechen», antwortete Starmer.
Laut Parmelin gehen die Gespräche in die richtige Richtung, doch die letzten Kilometer seien die schwierigsten. Starmer gab sich optimistisch.
Nach dem Brexit, dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, hatten Bern und London 2019 ein Handelsabkommen geschlossen, um die gegenseitigen Rechte und Pflichten zu wahren. Seitdem streben die beiden Länder ein umfassendes Freihandelsabkommen an. Begonnen hatten die Verhandlungen 2023.
Auf den Tag genau fünf Jahre, nachdem er den damaligen US-Präsidenten Joe Biden und seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Genf zu ihrem bilateralen Gipfel empfangen hatte, befand sich Parmelin erneut in unmittelbarer Nähe der weltweit führenden Politiker - auch wenn die Schweiz zum diesjährigen G7-Gipfeltreffen in Evian nicht offiziell eingeladen war.
Parmelin begrüsste am Dienstagabend vor dem Galadinner US-Aussenminister Marco Rubio und konnte sich auch einige Minuten lang mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz unterhalten.
(AWP)
