Er traf mit dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella und Aussenminister Antonio Tajani zusammen. Die Atmosphäre bei den Gesprächen sei «offen, konstruktiv und positiv» gewesen, so Parmelin. Er habe bestätigt, dass der Schweizer Bundesrat die Frage nach der Verrechnung der Spitalleistungen zwischen den betroffenen Staaten auf der Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen angehen werde.

Die Behandlungskosten würden von der Opferhilfe übernommen, sofern sie nicht durch Versicherungen gedeckt seien. Um Missverständnisse zu vermeiden, werde die Schweiz keine Rechnungskopien mehr an die Familien der Opfer senden, betonte Parmelin bei einer Pressekonferenz in Rom. Der Bundespräsident bestätigte zudem, dass die zuständigen Behörden beider Länder in Kontakt bleiben werden.

(AWP)