Gegen 9.45 Uhr sacken die Titel um 5,2 Prozent auf 682,60 Franken ab. Ihr bisheriges Tagestief liegt bei 661,60 Franken. Seit Jahresbeginn haben die Aktien inklusive der aktuellen Abgaben damit mehr als 30 Prozent eingebüsst - einen Grossteil davon ab Anfang Juni, als hausgemachte Probleme den Kurs einbrechen liessen. Der SMI verliert zeitgleich am Donnerstag 0,70 Prozent.
Als positiv heben die diversen Experten die eigentliche Entwicklung etwa der verwalteten Vermögen (AuM) hervor, die eine deutlich stärkere Kundennachfrage zeigten. Allerdings hat laut Citigroup-Analyst die Zusammensetzung der Mittelzuflüsse enttäuscht, und das verwaltete Vermögen insgesamt lag leicht unter den Erwartungen.
Er sehe denn auch Risiken mit Blick auf die Kundennachfrage und das AuM-Wachstum, unter anderem aufgrund erhöhter Rücknahmen und einer verhaltenen Wertentwicklung, so der Experte in einem ersten Kommentar. Während das traditionelle Fundraising weiterhin solide verlaufe, gehe er nicht davon aus, dass dieser Bericht die Bedenken der Pessimisten hinsichtlich der Wachstumsaussichten vollständig ausräumen werde.
Auch bei Jefferies zeigt sich der zuständige Experte zurückhaltend. Da es keine Präzedenzfälle dafür gebe, wie ein anhaltender Nachfrage-Rückgang nach Evergreen-Produkten aussehen könnte, schwäche dies sein Vertrauen in die Beständigkeit seiner eigenen Prognosen für den Vermögensverwalter.
hr/uh
(AWP)
