Die passagierbezogenen Gebühren würden zwar entsprechend abgesenkt und grundsätzlich den Fluggästen weitergegeben, teilte die Medienstelle der Swiss am Dienstag auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Aber: «Wir legen Wert darauf, dass der Preis eines Tickets mindestens die variablen Kosten eines Flugs pro Passagier abdeckt.»

Dazu würden auch Treibstoff und Verpflegung gehören. Die Fixkosten müssten gedeckt sein und die Swiss wolle auch ein möglichst nachhaltiges Fliegen berücksichtigen. Klar sei: «Tiefere oder höhere Gebühren führen nicht automatisch zu tieferen oder höheren Ticketpreisen.» Die Senkung der Gebühr schätzt die Fluggesellschaft im Rahmen von zwei bis fünf Franken pro Ticket ein.

Der Flughafen Zürich hatte am Montag bekannt gegeben, dass in Verhandlungen mit den grössten Fluggesellschaften und Interessensvertretungen die Gebühren für abfliegende Passagiere um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt werden konnten.

Die neuen Preise sollen ab dem 1. Oktober gelten. Gleichzeitig sollen die Lärmgebühren für späte Abflüge erhöht werden. Auch dieser Punkt belaste die Fluggesellschaft, schreibt die Swiss.

(AWP)