US-Präsident Donald Trump warnt die autoritäre Führung im Iran seit Tagen vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht.
Nachdem sich die USA im Juni vergangenen Jahres dem Krieg Israels gegen den Iran angeschlossen und unterirdische iranische Atomanlagen bombardiert hatten, hatte der Iran als Vergeltung die US-Luftwaffenbasis al-Udaid angegriffen.
Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten US-Stützpunkte im Nahen Osten. Dort sind Berichten zufolge normalerweise rund 10.000 Soldaten und ziviles Personal stationiert. Der Stützpunkt ist auch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region. Das Hauptquartier des US-Regionalkommandos (Centcom) für den Nahen Osten liegt in Tampa im Bundesstaat Florida.
Aktuell sind im Nahen Osten rund 40.000 Soldaten und andere US-Militärangehörige stationiert, viele davon auf Kriegsschiffen. Zu den dauerhaften Stützpunkten zählen auch Einrichtungen in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien wie auch im Irak, Syrien und Jordanien./fsp/DP/nas
(AWP)
