Deutliches Wachstum erzielten die Briten dabei auch mit ihren Spezialarzneien und mit Impfstoffen. Die GSK-Aktie notierte zuletzt 2,4 Prozent im Plus.
Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni um sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Pfund. Damit schlugen sich die Briten sowohl beim Umsatz als auch ergebnisseitig besser als gedacht.
Für das Gesamtjahr bestätigt der erst seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Luke Miels generell seine Wachstumsprognose, sieht nun Umsatz und bereinigten Gewinn aber in der oberen Hälfte der avisierten Bandbreiten steigen. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte dagegen im unteren Bereich der gültigen Spanne herauskommen.
Zugleich kündigte GSK an, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich stärker wachsen sollen als der Umsatz. Im Gegenzug für die steigenden Forschungsaufwendungen will GSK über ein auf drei Jahre angelegtes Programm kräftig sparen. So sollen die jährlichen Kosten bis 2029 um 2,4 Milliarden Pfund sinken. Der Konzern steht unter Druck, neue Einkommensquellen nach dem Patentablauf eines wichtigen HIV-Medikaments zu finden./tav/err/mis
(AWP)
