Geholfen habe dabei etwa die Nachfrage nach Messwandlern, also Stromsensoren für den Einsatz in digitalen Verteilnetzen und in Rechenzentren, so Kobler. Dabei komme Phoenix Mecano zugute, dass die Kunden vermehrt Wert auf eine Produktion ausserhalb Chinas legen würden.
Ausserdem seien der Ausbau und die Digitalisierung der Stromnetze noch lange nicht abgeschlossen und würden mit dem steigenden Anteil an erneuerbaren Energien weitergehen.
Der schon länger geplante Teil-Börsengang der grössten Sparte DewertOkin (DOT) steht weiterhin auf dem Programm. «Die Strategie hinter dem Börsengang ist weiterhin, das bisher aus dem Cashflow finanzierte Wachstum über frisches Risikokapital von der Börse zu finanzieren. Wir wollen den Börsengang 2027 an einem asiatischen Börsenplatz beantragen», erklärte Kobler.
Auf die Frage, ob sich die Börsenkotierung von Phoenix Mecano noch lohne, meinte Kobler: «Die positiven Effekte unserer Börsenpräsenz darf man nicht unterschätzen. Wir sind durch die Kotierung weltweit bekannter und finden in allen Märkten einfacher gesuchte Fachkräfte.» Natürlich koste die Kotierung Zeit und Geld, «aber das Gesamtpaket, das wir dafür erhalten, ist es uns wert», sagte er weiter.
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(AWP)
