+++Coronavirus-Update+++ - Corona: BAG meldet 1130 neue Coronavirus-Fälle in der Schweiz - «Selbsttests für gezielte Testkampagnen nicht geeignet» - Nationalrat berät am Mittwoch schnellere Öffnungsschritte - Deutschland verlängert wohl Lockdown

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02.03.2021 19:31
Bundeshaus in Bern. Der Nationalrat berät am Mittwochmorgen schnellere Öffnungsschritte.
Bundeshaus in Bern. Der Nationalrat berät am Mittwochmorgen schnellere Öffnungsschritte.
Bild: Pixabay

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19:00

Am Mittwochmorgen diskutiert der Nationalrat über eine Öffnung der Restaurants, Fitnesscenter und Kultureinrichtungen am 22. März. Im Programm der Frühlingssession ist um 08:00 Uhr eine Erklärung des Nationalrats mit den entsprechenden Forderungen traktandiert.

Eine Mehrheit der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) will dem Bundesrat das Heft aus der Hand nehmen und bei den Lockerungen der Corona-Massnahmen ein schnelleres Tempo anschlagen. Am Mittwochmorgen entscheidet der Nationalrat, ob er sich hinter eine dringliche Erklärung seiner Kommission stellt und den Bundesrat übersteuern will. Der Entscheid in der bürgerlich dominierten Wirtschaftskommission fiel mit 12 zu 11 Stimmen knapp aus. Eingebracht wurde der Vorstoss von der SVP.

Zur ausführlichen Meldung geht es hier.

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18:00

Bundesrat Alain Berset hat bei einem Besuch am Flughafen Zürich am Dienstag angekündigt, dass der Bund die Kriterien für Massentests weiter lockern wolle. Zudem betonte er den Beitrag, den die Wissenschaft an die Pandemie-Bekämpfung leistet.

Die ganze Meldung finden Sie hier.

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17:25

Portugals Ministerpräsident Antonio Costa ruft die Bevölkerung auf, trotz deutlich besserer Krankheitszahlen weiter die Regeln einzuhalten. "Die Vorstellung, dass sich eine Tragödie nicht wiederholen kann, ist falsch", sagt er vor einem Krankenhaus in Lissabon. Menschen könnten dieselben Fehler wieder machen. Im Januar stand Portugals Gesundheitssystem wegen hoher Fallzahlen vor dem Zusammenbruch. Die Zahl der Covid-Fälle in den Krankenhäusern ist nun nach einem Lockdown auf dem niedrigsten Wert seit Anfang November.

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17:08

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bezeichnet Berichte über verbreitete Skepsis gegenüber dem Astrazeneca-Impfstoff als übertrieben. Das Fernbleiben bei Impfterminen mit Astrazeneca sei viel geringer als in einigen Medien behauptet, sagt der CDU-Politiker in der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagfraktion nach Teilnehmerangaben. Im Münsterland etwa kämen 95 Prozent der Personen zu den Impfterminen. Auch einige Gesundheitsministerien der Länder hatten den Berichten widersprochen. Spahn habe in der Fraktion zudem den Impfstoff und dessen Wirksamkeit gelobt, heisst es. Bisher seien insgesamt 6,5 Millionen Dosen verimpft worden und mehr als fünf Prozent der Deutschen gegen das Coronavirus geimpft, habe Spahn betont.

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15:00

Das Parlament macht Druck beim Bund für eine breitere Teststrategie, um nun auch rascher aus dem Beizen-Lockdown zu kommen. Ist der Bund bereit, dafür tiefer ins Portemonnaie zu greifen?

Am Nachmittag standen die Corona-Experten des Bundes Rede und Antwort.

Die Medienkonferenz zum Nachschauen: 

Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG): 

"Trotz erfreulichen Nachrichten dürfen wir nicht vergessen: Die Pandemie ist nicht vorbei, die Lage ist fragil." Ein Blick ins Ausland zeige: Die Fallzahlen steigen leicht, man müsse daher aufpassen, ebenso in der Schweiz. "Aber: Der Bundesrat gibt uns mit gewissen Lockerungen wieder eine Perspektive."

Das Testen sei ein wichtiges Element, betonte Lévy. Man habe die Teststrategie erweitert. Zudem werde gezielt und auch präventiv getestet, etwa in Altersheimen, aber auch bei Infektionsherden. 17 Kantone haben bisher ein Konzept für Massentests eingereicht. Es seien aber keine Bewilligungen durch das BAG nötig. Man unterstütze die Kantone aber bei der Umsetzung der Testkampagnen. "Das BAG prüft die Teststrategie laufend."

Selbsttests seien für gezielte Testkampagnen nicht geeignet, weil positive Resultate nicht gemeldet würden und das BAG somit keine Übersicht der Lage habe. Zudem seien sie weniger präzise. 

Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im BAG

Die Fallzahlen stagnieren laut Masserey weiterhin. Neu vermeldet wurden 1130 Fälle sowie 57 neue Spitaleinweisungen und 16 Todesfälle. 

Mittlerweile habe die Schweiz 1,16 Millionen Impfdosen erhalten. Fast eine Millionen seien an die Kantone ausgeliefert worden, 808'000 Dosen seien verimpft worten. Laut Masserey haben rund 260'000 Personen bereits die zweite Impfung erhalten. Die Impfkampagne schreite voran, so Masserey.

"Wir rechnen noch immer damit, dass wir im Sommer alle Menschen geimpft haben, die sich impfen lassen wollen".

Milo Puhan, Direktor des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich

Milo Puhan informierte die Medien über ein schweizweites Forschungsprogramm zur Corona-Pandemie. Erfreulich: "In zwei Kantonen sehen wir einen Effekt der Impfung".

Puhan berichtete über Zahlen zum Anteil der Bevölkerung mit Antikörper. In der Waadt seien es bereits 25 Prozent, in Freiburg 20 Prozent oder in Bern 18 Prozent. und in Basel-Stadt 13 Prozent. "Es gibt grosse regionale Unterschiede", so Puhan. 

Und 90 Prozent der Personen, die eine Corona-Infektion hatten, seien auch nach einem halben Jahr noch immun!

Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte

"Dunkle Wolken könnten die Freude am Erreichten allzu schnell wieder trüben." Der Anteil der Mutanten liege bereits über der Hälfte der Fälle. "Die Impfungen schreiten voran, aber nicht in gewünschtem Umfang", so Hauri. "Wir müssen weiter mit angezogener Handbremse fahren."

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14:15

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 1'130 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Dienstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 1'038. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 1'038, vor einer Woche bei 1'010.

Zudem wurden 57 neue Spitaleinweisungen und 16 neue Todesfälle gemeldet.

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13:20

Einen Tag vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern unter dem Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zeichnet sich in Deutschland ab, dass der bestehende Lockdown bis zum 28. März verlängert wird. Zugleich soll es aber einen Stufenplan für Lockerungen bei privaten Zusammenkünften sowie beim Unterschreiten eines bestimmten Inzidenzwertes auch im Einzelhandel und in der Gastronomie geben.

“Die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften mit Freunden, Verwandten und Bekannten wird ab 8. März wieder erweitert: Es sind nunmehr private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt”, heisst es in einer Beschlussvorlage des Kanzleramts für das morgige Treffen, das Bloomberg vorliegt.

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13:05

Frankreich hebt die Altergrenze für die Verwendung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca an. Künftig werde das Vakzin auch bei Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden bis einschliesslich 74 Jahren zugelassen und nicht mehr nur bei den Unter-65-Jährigen, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran dem Fernsehsender France 2. Dadurch könnten in den kommenden Wochen 2,5 Millionen Menschen mehr geimpft werden. Die französische Arzneimittelaufsicht HAS hatte am Dienstag für eine Anhebung der Altersgrenze plädiert unter Verweis auf eine schottische Studie, die einen grossen Schutz durch den Impfstoff vor einem schweren Krankheitsverlauf auch bei Älteren bestätigt habe.

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12:45

Nach einer siebenwöchigen Corona-Zwangsschliessung haben die Gastwirte auf Mallorca erstmals wieder Gäste empfangen. In Folge einer deutlichen Verbesserung der Pandemie-Lage auf der spanischen Urlaubsinsel dürfen sie seit Dienstag wieder öffnen - vorerst allerdings nur die Aussenbereiche. Spätestens um 17 Uhr müssen alle Restaurants, Cafés und Kneipen wieder schliessen. Zudem dürfen vorerst lediglich höchstens 50 Prozent der Tische draussen aufgestellt werden - bei einer Besetzung von maximal je vier Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten.

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11:50

In Deutschland stellen Bund und Länder in einem Entwurf für die am Mittwoch erwarteten Beschlüsse zur Corona-Lage weitere Öffnungen von Unternehmen in Aussicht. Das gelte für Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. "Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 Quadratmeter wieder öffnen. Darüber hinaus können ebenfalls die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen." Kunden sollen hier aber einen negativen Schnell- oder Selbsttest vorweisen müssen.

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10:30

Der Bundesrat wollte offenbar der Corona-Toten mit einem öffentlichen Anlass gedenken.Demnach sollte sich das Parlament auf dem Berner Münsterplatz zum Gedenken versammeln. Doch Bundespräsident Guy Parmelin erhielt von den Parlamentspräsidenten eine Absage, wie der "Tagesanzeiger" schreibt. Sie verwiesen auf das Veranstaltungsverbot. Stattdessen entschied sich Parmelin, den Opfern in stiller Form zu gedenken - und zwar am 5. März. An diesem Tag wird es genau ein Jahr her sein, seitdem in Schweiz die erste Patientin im Universitätsspital Lausanne dem Coronavirus erlag.

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09:45

China will nach Angaben eines Regierungsberaters bis Ende Juli 40 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 impfen. Dabei gehe es um die Impfung mit zumindest einer Dosis, sagt Coronavirus-Experte Zhong Nanshan, der an der Behördenstrategie im Kampf gegen die Pandemie mitarbeitet, zu Reuters. Die Menschen, die eine Impfung ablehnen, seien bei dieser Berechnung berücksichtigt, die eine erhebliche Beschleunigung bei den Impfungen erfordert.

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07:30

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich kurz vor Ende seiner Amtszeit noch gegen das Coronavirus impfen lassen. Trump und seine Ehefrau Melania seien im Januar im Weissen Haus geimpft worden, berichtete unter anderem die "Washington Post" unter Berufung auf Trumps Büro, wie spiegel.de schreibt. Trump hatte sich im letzten Oktober mit dem Coronavirus angesteckt und nach seiner Genesung wiederholt behauptet, er halte sich für immun.

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06:30

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 3943 neue Positiv-Tests in Deutschland. Das sind fast 60 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche. 358 weitere Menschen starben, die zuvor positiv getestet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 65,4 von 65,8. In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,45 Millionen Menschen angesteckt. 70.463 Personen sind gestorben.

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05:25

Der deutsche Bekleidungskonzern s.Oliver will bei einer Verlängerung des Lockdowns vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. "Man kann uns Händler nicht nach Belieben an- und ausschalten! Das bringt uns in finanzielle Probleme", sagt Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs der Zeitung "Augsburger Allgemeinen" laut einem Vorabbericht. Der Manager wirft Bund und Ländern eine Ungleichbehandlung im Handel vor. "Der Lebensmitteleinzelhandel und die Drogeriemärkte sind geöffnet und erfreuen sich bester Besucherfrequenzen."

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03:25

Der Impfstoff der US-Pharmakonzerns Novavax soll im Mai in den USA zugelassen werden, wenn die US-Arzneimittelbehörde FDA grünes Licht gibt. Grundlage für die Zulassung seien die Daten aus einer Studie, die das Unternehmen in Grossbritannien gesammelt habe, teilt Novavax-Vorstandsvorsitzender Stanley Erck mit. In den kommenden Wochen soll dafür eine Auswertung vorliegen. Vorläufige Daten aus der britischen Studie zeigen, dass der Impfstoff zu etwa 96 Prozent gegen die ursprüngliche Version des Coronavirus und zu etwa 86 Prozent gegen die jetzt weit verbreitete britische Variante wirksam ist.

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00:50

Die Zufriedenheit der Deutschen mit der Bekämpfung der Corona-Krise ist einer Forsa-Umfrage zufolge in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" veröffentlicht die Umfrageergebnisse bereits am Dienstag in einem Vorabbericht. Demzufolge besteht eine hohe Zufriedenheit unter Bürgerinnen und Bürgern in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. In beiden Ländern erklären jeweils 72 Prozent der Befragten, die Krise sei bisher "alles in allem" gut bewältigt worden. In Schleswig-Holstein sind es 71 und in Hamburg 70 Prozent. In Thüringen dagegen sind 57 Prozent der Befragten nicht zufrieden. Auch in Sachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen war die Stimmung eher schlecht. Die Repräsentativbefragung wurde Mitte Februar durchgeführt. Das Forsa Institut befragte insgesamt 7980 Deutsche.

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23:00

In Luzern sind am Montagabend mehrere Hundert Personen auf die Strasse gegangen, um für den Corona-Skeptiker Andreas Heisler zu demonstrieren. Dem Arzt war zuvor vom Kanton die Praxisbewilligung entzogen worden. Der Kanton Luzern hatte dem Arzt Andreas Heisler vorsorglich die Bewilligung entzogen, nachdem er sich gegen Corona-Schutzmassnahmen gestellt hatte. Ausserdem soll er schwerwiegend die Berufspflichten verletzt haben. Am Montagabend versammelten sich in Luzern rund 350 Personen, um gegen diesen Entscheid zu protestieren.

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22:50

Die US-Seuchenbehörde CDC hat nach eigenen Angaben bislang 76,9 Millionen Impfdosen verabreicht. Insgesamt seien 96,4 Millionen Dosen ausgeliefert worden.

Derweil haben sich weltweit über 114,34 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind mehr als 2,63 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Am stärksten betroffen sind die USA mit über 28,68 Millionen Infektionen und 513.721 Toten.

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Beim Anklicken der Grafik erscheint die Übersicht der Johns Hopkins University zur weltweiten Entwicklung der Fallzahlen.

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22:05

Die in Frankreich seit Mitte Dezember geltenden Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden der Regierung zufolge noch mindestens vier bis sechs Wochen in Kraft bleiben. Er hoffe, dass sie nicht noch verschärft werden müssten, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran dem Sender France 2.

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21:45

Das kanadische Nationale Beratungskomitee für Impffragen spricht sich gegen eine Vergabe des AstraZeneca Impfstoffes an Über-65-Jährige aus. Es gebe keine ausreichenden Informationen über die Wirksamkeit in dieser Bevölkerungsgruppe, heisst es zur Begründung. Die Empfehlungen des Ausschusses sind nicht bindend, könnten jedoch die Impfprogramme der einzelnen Provinzen beeinflussen.

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20:45

Der deutsche Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mahnt Corona-Lockerungen "mit Augenmass" an. Es dürfe keine Öffnungen und später dann wieder Schliessungen geben. "Das würde den letzten Unternehmen in diesem Bereich, die es jetzt schon schwierig haben, tatsächlich den Garaus machen", sagt der SPD-Politiker. "Es geht um eine sichere Perspektive." Eine wirksame Teststrategie mit vielen Schnelltests sei jetzt das Gebot der Stunde.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagt, weitere Öffnungen von zwangsweise geschlossenen Unternehmen seien noch im März zu verantworten. Vor allem die Gastronomie brauche jetzt eine Perspektive. Es müsse Corona-Lockerungen geben, trotzdem eine dritte Infektionswelle verhindert werden.

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19:15

Die Vakzine von Pfizer/BioNTech und AstraZeneca sind der englischen Gesundheitsbehörde PHE zufolge mehr als 80 Prozent wirksam bei der Vermeidung von Krankenhausaufenthalten bei über 80-Jährigen. Dies sei das Ergebnis einer Studie, deren Daten aus der britischen Impfkampagne stammten, teilt die PHE mit. Gesundheitsminister Matt Hancock nannte die Zahl ermutigend.

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19:00

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigt eine "kontrollierte Normalisierung" an. In Städten mit niedrigem und mittlerem Infektionsrisiko werden die Wochenend-Lockdowns aufgehoben. In solchen mit hohem Risiko sollen die Einschränkungen nur noch an Sonntagen gelten. Die Massnahmen sollen alle zwei Wochen überprüft werden.

18:55

Der Experte Mark Ryan von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt die Vorstellung verführt und unrealistisch, dass bis Ende des Jahres mit dem Virus abgeschlossen werden kann. Ryan spricht von Anzeichen in den Daten, dass die Impfkampagne sich auf die Pandemie auswirkt.

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18:35

In Österreich dürfen Gastgärten ab 27. März unter strengen Regeln wie Corona-Tests und Abstandhalten wieder öffnen. Das sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz nach Gesprächen mit Experten, Landeshauptleuten und den Oppositionsparteien. Kultureinrichtungen dürfen ab April wieder öffnen. In Vorarlberg, wo die Inzidenzen landesweit am niedrigsten sind, soll es bereits ab dem 15. März Öffnungsschritte im Bereich Sport, Kultur und Gastronomie geben. Darüber hinaus wurde beschlossen, das Jugend- und Schulsport ab Mitte März wieder möglich sein soll.

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(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)