Die Vorgaben können demnach freiwillig von den Unternehmen umgesetzt werden, die den EU-Verhaltenskodex gegen Desinformation unterzeichnet haben. Dazu zählen unter anderem Google , Facebook, Youtube oder TikTok. Twitter hatte im vergangenen Monat das Abkommen verlassen.

Die Online-Plattformen sollten mit der Kennzeichnung unverzüglich beginnen, hiess es. Ziel ist unter anderem, die Flut an Falschinformationen im Netz einzudämmen.

Für SPD-Parteichefin Saskia Esken kann der EU-Vorstoss nur ein erster Schritt sein. "Diejenigen, die unsere freien und demokratischen Gesellschaften durch ihre Desinformation verunsichern und spalten wollen, werden weder einer freiwilligen noch einer gesetzlichen Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte folgen", sagte sie dem "Handelsblatt". "Insofern wäre es klüger und zielgerichteter, die Echtheit digitaler Medieninhalte wie Text, Ton und Bild beim Urheber fälschungssicher zu kennzeichnen und damit die Erkennbarkeit verlässlicher Information zu stärken."/rew/DP/jha

(AWP)