Der angegriffene Öltanker "Mercer Street" wird von der Firma Zodiac Maritime mit Sitz in Grossbritannien verwaltet, die einen israelischen Vorsitzenden hat. Zuvor hatten bereits Israel und Grossbritannien, aber auch Rumänien und die USA Teheran die Schuld zugesprochen. Zu den G7-Staaten zählen darüber hinaus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Auch die EU ist in der Runde der demokratischen Wirtschaftsmächte üblicherweise vertreten.
"Wir rufen den Iran auf, alle Aktivitäten zu stoppen, die nicht im Einklang mit den relevanten Resolutionen des UN-Sicherheitsrats stehen, und rufen alle Parteien auf, sich konstruktiv für Stabilität und Frieden in der Region einzusetzen", heisst es in der Erklärung.
Der Iran bestreitet jede Verwicklung und bezeichnete die Schuldzuweisungen bereits vor der G7-Erklärung als politische Provokation. Das Aussenministerium in Teheran warnte, falls solche "Abenteuerspielchen" die Sicherheit des Landes gefährden sollten, werde man konsequent reagieren. Zudem wirft Teheran Israel vor, einen Erfolg der laufenden Atomverhandlungen und eine Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Iran sabotieren zu wollen./swe/DP/men
(AWP)