Dadurch würden Millionen Nutzer geschützt und der Wettbewerb und die Innovation auf dem Online-Werbemarkt gestützt, begründete die Behörde CMA am Dienstag ihre Entscheidung. Der im Mai 2020 bekanntgegebene Deal habe bereits einen potenziellen Rivalen vom Markt verschwinden lassen.
Der US-Konzern Facebook, der sich derzeit in Meta umbenennt, kritisierte die Anordnung. "Wir schauen uns den Beschluss an und prüfen alle Optionen, darunter auch ein Berufungsverfahren", sagte ein Sprecher. Die CMA hatte bereits im Oktober eine Geldstrafe von 50,5 Millionen Pfund (umgerechnet knapp 60 Millionen Euro) wegen Verstössen gegen Auflagen im Zusammenhang mit einer Prüfung des Giphy-Kaufs verhängt. Bereits im August hatte die Behörde angedeutet, möglicherweise einen Verkauf zu befürworten.
Laut Medienberichten hat Facebook rund 400 Millionen Dollar für Giphy auf den Tisch gelegt. Weltweit gibt es viel Kritik, dass die Marktmacht von Facebook und anderen Technologiekonzernen zu gross wird.
(Reuters)
