Die Organisation entstammt einem öffentlich-privaten Partnerschaftsprojekt und wird von den Kantonen, kantonalen Gebäudeversicherungen und Privatversicherungen getragen und finanziert, wie es in einer Mitteilung der SEO vom Freitag heisst. Unterstützt werde die Organisation zusätzlich durch Fachstellen des Bundes wie dem Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und dem Bundesamt für Umwelt.

Operativ will die Organisation ihren Betrieb im Jahr 2023 starten. Künftig werde sie sicherstellen, dass der Wiederaufbau nach einem Erdbeben rasch gestartet werden könne. Die SEO werde dafür die technische Infrastruktur und nötigen Basisinformationen zu den beschädigten Gebäuden zur Verfügung stellen, die Situation beurteilen und die Gebäude durch Fachleute begutachten lassen. Dafür brauche es eine landesweite, breit abgestützte Organisation, heisst es.

Zusammen mit Strommangellagen und Pandemien seien Erdbeben gemäss Bundesamt für Bevölkerungsschutz eines der grössten Risiken für die Schweiz. Die volkswirtschaftlichen Kosten eines Erdbebens könnten 100 Milliarden Franken übersteigen und um die Kosten so gering wie möglich zu halten, sei es entscheidend, wie schnell das Ereignis bewältigt und zum Normalzustand zurückgefunden werde.

tv/kw

(AWP)