Als wichtigste Gründe für die Beibehaltung des Ratings nennt die Agentur drei Faktoren: So verfüge die Schweiz über sehr solide Finanzen - kombiniert mit einer wirksamen Finanzpolitik - die einen erheblichen Puffer gegen wirtschaftliche Schocks darstellen würden. Weiter habe die Schweiz eine wohlhabende und wettbewerbsfähige Wirtschaft und robuste Institutionen, was dem Land eine starke Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen der Energiekrise verleihe.
Drittens herrsche in der Schweiz ein breiter politischer Konsens, der die Langlebigkeit politischer Entscheidungen unterstütze. Gleichzeitig mildere eine strenge Regulierung die Kreditrisiken aus dem grossen Bankensektor und das hohe Engagement im Immobilienmarkt ab.
Als Begründung für den stabilen Rating-Ausblick nennt Moody's die Erwartung, dass die soliden wirtschaftlichen Fundamentaldaten, der grosszügige fiskalische Spielraum und die hocheffizienten Institutionen es der Schweiz ermöglichen würden, die Auswirkungen der Energiekrise effektiv zu bewältigen. Darüber hinaus trage der proaktive politische Rahmen des Landes dazu bei, die Kreditherausforderungen, die sich aus ungünstigen demografischen Trends, der Unsicherheit über die längerfristigen Beziehungen zur EU und den vom Immobilienmarkt ausgehenden Anfälligkeiten ergäben, zu mindern.
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(AWP)