Die Forderung nach einem Teuerungsausgleich begründete der Bankpersonalverband mit der steigenden Inflation, den angekündigten Prämienerhöhungen von Krankenkassen und möglichen steigenden Heizkosten, wie er in einer Mitteilung am Montag schrieb.
Die steigenden Preise würden bereits jetzt, vor dem geforderten Ausgleich der Teuerung, anfallen. Daher forderte der Verband eine generelle Reallohnerhöung um ein Prozent oder monatlich um 150 Franken. Die Gewinnausschüttungen und Boni-Politik in vielen Banken würden zeigen, dass dies möglich und verkraftbar sei.
Der Arbeitsmarkt für Bankpersonal sei in einigen Bereichen ausgetrocknet. Zudem habe die Branche in den letzten 13 Jahren einen "enormen Imageverlust erlitten", begründete der Verband die Forderung weiter.
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(AWP)