Weltgrösster Staatsfonds - Homeoffice: Norwegen-Fonds will noch «zwei Bürotage» nach der Pandemie

Der norwegische Staatsfonds, der grösste seiner Art weltweit, wird seine Mitarbeiter auch nach dem Ende der Pandemie einige Tage in der Woche von zu Hause aus arbeiten lassen.
09.05.2021 13:06
im Stadtzentrum von Oslo.
im Stadtzentrum von Oslo.
Bild: pixabay.com

Die 540 Mitarbeiter des in Oslo ansässigen Investors, der ein Vermögen von 11 Billionen norwegischen Kronen (1,1 Billionen Euro) verwaltet, sollen "bis zu zwei Tage" pro Woche von zu Hause aus arbeiten, wie der Chef der Institution, Nicolai Tangen, am Montag im norwegischen Parlament sagte.

Es soll aber auch "zwei festgelegte Bürotage für alle" geben, damit "wir die Besprechungen, die wir brauchen, im Büro stattfinden lassen können".

Wie Tangen, ein früherer Londoner Hedgefonds-Manager, anerkennen zahlreiche prominente Finanzmanager, dass das Leben nach Abklingen der Pandemie wohl nicht einfach so weitergehen wird wie vorher. Barclays-CEO Jes Staley sagte kürzlich, er werde Mitarbeiter nicht zwingen, ins Büro zurückzukehren, während die Deutsche Bank an Plänen arbeitet bis zu drei Tage pro Woche Homeoffice erlauben will.

Tangen erwägt, beim Staatsfonds dienstags und donnerstags als Bürotage vorzusehen. Er sagte auch, dass niemand gezwungen sein würde, von zu Hause aus zu arbeiten, aber dass es "positiv sein kann", den Mitarbeitern die Option auf freiwilliger Basis zu gewähren.

(Bloomberg)