«Diese Behauptung ist eine ebenso dreiste wie kalkulierte Lüge», erklärte die Gruppe IG Metall - Tesla Workers GFBB im Tesla-Betriebsrat. Die Betriebsratsvorsitzende habe dem Gewerkschaftssekretär keine Möglichkeit gegeben, die Vorwürfe zu entkräften, sondern die Sitzung unterbrochen und Werkschutz und Polizei gerufen, die den Laptop beschlagnahmt habe. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.
Polizei nahm Strafanzeige auf
Die Polizei nahm am Dienstag nach eigenen Angaben eine Strafanzeige auf und stellte Beweismittel sicher. Mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) werde das weitere Vorgehen abgesprochen, sagte ein Polizeisprecher. «Wie die weiteren Schritte aussehen, müssen wir mit der Staatsanwaltschaft prüfen.» Bei den Ermittlungen geht es um den Verdacht der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes sowie um mögliche Verstösse gegen Paragrafen des Betriebsverfassungsgesetzes. Details nannte der Sprecher nicht.
Im einzigen europäischen Tesla-Werk von Elon Musk in Brandenburg wird Anfang März ein neuer Betriebsrat gewählt. Zwischen Tesla und der IG Metall besteht schon länger ein Konflikt. Tesla lehnt die Einführung eines Tarifvertrags ab./vr/mow/DP/stk
(AWP)

