Die beiden Bundes-Departemente UVEK und EFD, welche die Eignerrolle des Bundes gegenüber der Post wahrnehmen, seien bezüglich Umsetzung des laufenden Transformationsprozess zu einem positiven Befund gekommen, teilte das UVEK am Freitag mit.
Hintergrund des Prozesses ist, dass die Post ihr Geschäftsmodell anpassen muss, um den Grundversorgungsauftrag auch weiterhin selber finanzieren zu können. Die Behörden haben den Verwaltungsrat der Post nun beauftragt, zur Halbzeit der Strategieperiode 2021 bis 2024 eine Standortbestimmung vorzunehmen.
Die Post sei "auf gutem Weg", die Ziele der Unternehmensstrategie zu erreichen, heisst es in der Mitteilung. "Sie führt den Transformationsprozess professionell durch und hat ein systematisches, engmaschiges Risikomanagement aufgezogen." Es lägen glaubwürdige, vordefinierte Ausstiegspläne für den Fall vor, dass bestimmte Teilziele der Strategie unrealistisch würden.
Die langfristigen Wachstumsziele der Post seien zwar "ehrgeizig, jedoch durchaus erreichbar", heisst es weiter. Die grössten Unsicherheiten lägen im Geschäftsbereich Kommunikations-Services, wo neuartige digitale Dienstleistungen entwickelt werden. Das sei angesichts der besonderen Natur dieses Marktes keine Überraschung, die Risiken erschienen jedoch verhältnismässig, meinen UVEK und EFD.
"Vom Gelingen dieses Transformationsprozesses hängt die Zukunftsfähigkeit der Post ab", wird in der Mitteilung betont.
Die Post selber zeigt sich mit dem Urteil der Behörden zufrieden. Man werde "den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, um auch in Zukunft die Grundversorgung sicherzustellen und die sich ändernden Bedürfnisse der Menschen und Unternehmen der Schweiz zu erfüllen", heisst es in einer Mitteilung der Post.
uh/tv