Die beiden Unternehmen verfügten über "hochgradig komplementäre" Geschäftsbereiche, die die globalen Versorgungsketten für Lebensmittel, Futtermittel und Biokraftstoffe widerstandsfähiger gegen Störungen durch Klimawandel und Kriege machen würden, sagten CEO Greg Heckman und Finanzchef John Neppl in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.
Glencore erhält im Rahmen des Deals von Bunge rund 3,1 Milliarden US-Dollar in Bunge-Aktien und 1 Milliarde in bar. Glencore und die anderen Viterra-Eigentümer, das Canada Pension Plan Investment Board und die British Columbia Investment Management Corporation, hätten ein entsprechendes Abkommen mit Bunge unterzeichnet.
Glencore wird nach Abschluss der Transaktion einen Anteil am neu kreierten Unternehmen von rund 15 Prozent halten. Der Zusammenschluss soll voraussichtlich bis Mitte 2024 vollzogen sein, dies unter Vorbehalt der behördlichen Zustimmungen und des Placet der Bunge-Aktionäre. Bunge gilt als einer der grössten Verarbeiter von Ölsaaten, ist aber auch in anderen Bereichen der Agrarindustrie tätig.
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