Der Verwaltungsrat der Bank zeige sich zunehmend offen für eine externe Lösung an der Konzernspitze, hiess es im Bericht weiter. Die UBS wolle zunächst Klarheit über künftige Kapitalanforderungen haben. Zudem herrsche Unsicherheit, ob die potenziellen internen Kandidaten derzeit für den Posten geeignet seien.

Die UBS, die am morgigen Mittwoch ihre Aktionärsversammlung abhält, lehnte eine Stellungnahme ab. Ermotti selbst hatte wiederholt erklärt, er bevorzuge eine interne Nachfolge. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen und die UBS werde den Prozess voraussichtlich nicht überstürzen, hiess es aus den Kreisen weiter.

Ende März hatte der 65-Jährige erklärt, dass er mindestens bis April 2027 an der Spitze des Instituts bleiben wird. Den Insidern zufolge soll Ermotti bereit sein, um später das Amt des Verwaltungsratspräsidenten zu übernehmen. Nach den Regeln der Finanzmarktaufsicht Finma müsste er nach einem Abgang als CEO zwölf Monate warten, bis er das Präsidium übernehmen darf.

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(AWP)