Das Ziel von einer Million hänge dann massgeblich von der internationalen Expansion ab, so de Schepper. Er zeigte sich aber «überzeugt, dass allein die Schweiz Platz für 1 Million Yuh-Nutzer bietet.»
Die geringe Gewinnmarge von 1,9 Prozent von Yuh bereitet de Schepper keine Sorgen, so sind auch keine Gebührenerhöhungen geplant. Die Marge sei bewusst tief gehalten, ein früher Fokus auf hohen Gewinn würde das Wachstum bremsen, sagte er. «Gebührenerhöhungen sind nicht der Weg, wir setzen auf Skalierung.»
Durch das Potenzial der Skalierung und die Nutzung von Synergien mit Swissquote sollen die Marge gesteigert und diejenige von Swissquote über die Zeit weniger verwässert werden.
Rund 20 Prozent der Kunden würden die App täglich nutzen, was global gesehen ein sehr hoher Wert sei, fügte er an. Durch Automatisierung sollen gleichzeitig die Kosten tief gehalten werden. «Unser Chatbot 'Yuhlia' soll künftig 90 Prozent der Anfragen bearbeiten, damit wir ohne personellen Mehraufwand auf 1 Million Kunden wachsen können.»
cf/to
(AWP)
