Der frühere Siemens- und Eon-Manager Sen war im April 2021 zu Fresenius gekommen, zunächst als Leiter der Pharmasparte Kabi. Im Oktober 2022 übernahm er dann den Vorstandsvorsitz beim Konzern, der damals noch in schwierigen Zeiten steckte. Unter Sens Führung wurde der Bad Homburger Dax-Konzern in den vergangenen gut drei Jahren radikal umgebaut. Randbereiche wurden verkauft, Strukturen verschlankt, und Fresenius zog sich weitgehend aus der verlustträchtigen österreichischen Tochter Vamed zurück.
Auch wurde die frühere enge Verflechtung mit dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) gelöst. Inzwischen wird die frühere Blutwäsche-Tochter nur noch als Finanzbeteiligung geführt, mit einem Anteil von rund 29 Prozent (Ende Dezember 2025). Damit schnitt Sen Fresenius auf die Pharma-Tochter Kabi und das Klinikgeschäft zu, wo er parallel dazu Effizienzprogramme einläutete. In der Folge verbesserten sich die Resultate des Unternehmens kontinuierlich wieder. An diesem Mittwoch (25. Februar) wird der Fresenius-Chef seine Bilanz für 2025 präsentieren./tav/stw/mis
(AWP)
