Demnach wirft die Steuerbehörde des zentralafrikanischen Landes Glencore vor, Exportpreise zu tief angesetzt und dadurch die Steuerlast im Land reduziert zu haben. «Wir bestreiten die Vorwürfe der Steuerbehörden», zitierte der «Tages-Anzeiger» in seiner Onlineausgabe am Mittwoch einen Glencore-Sprecher. Man stehe mit den Behörden im Dialog.

Über die Höhe der Forderung gibt es unterschiedliche Angaben, sie reicht von 3 bis über 6 Milliarden US-Dollar. Weder die Steuerbehörde noch Glencore machten dazu Angaben.

Laut dem Unternehmen lief die Produktion in den Minen trotz der Massnahmen weiter. Der Kongo ist für Glencore ein zentraler Standort für die Förderung von Kupfer und Kobalt.

to/cg

(AWP)