Der Bundesrat hatte in seiner im April vorgelegten Botschaft zur Änderung des Bankengesetzes eine vollständige Unterlegung von 100 Prozent vorgeschlagen. Die Massnahme gilt als Kernstück der verschärften Too-big-to-fail-Regulierung nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse im Jahr 2023.

Laut Reuters würde eine CET1-Unterlegung von 80 Prozent den zusätzlichen Kapitalbedarf der UBS auf rund 15 Milliarden US-Dollar senken. Der Bundesrat hatte die Auswirkungen seiner Vorschläge auf rund 20 Milliarden Dollar beziffert.

Reuters beruft sich auf mehrere mit den Diskussionen vertraute Personen. Dem Bericht zufolge könnte letztlich ein Kompromiss zwischen einer Unterlegung von 50 und 100 Prozent zustande kommen.

Die Wirtschaftskommission des Ständerats hatte Anfang Mai einen Entscheid zur Revision des Bankengesetzes vertagt. Man wolle Varianten und Alternativen zum Bundesratsentwurf diskutieren, hiess es seinerzeit. Die Beratung werde im August fortgesetzt.

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(AWP)