Konkret sei für die Globus-Liegenschaft an der Spitalgasse 17-21 in Bern einem Interessenten Exklusivität für die Verhandlungen eingeräumt worden. Ein Abschluss der Transaktion werde bis Ende des dritten Quartals 2026 angestrebt.

Auch für die Liegenschaft an der Freie Strasse 50 in Basel läuft dem Bericht zufolge seit April ein strukturierter Verkaufsprozess. Nach dem Auszug des Warenhauses Globus sei inzwischen ein neuer Mieter gefunden worden. Dies dürfte die Vermarktung der Immobilie erleichtern.

Die Schweizer Objekte gehören zu einem Portfolio von fünf Globus-Immobilien, das Signa Prime Selection gemeinsam mit der thailändischen Central Group über ein 50:50-Joint-Venture hält. Laut Kurier führt die Insolvenzverwaltung parallel Gespräche mit der Central Group über die Zukunft der gemeinsamen Beteiligungen.

Dabei werde sowohl ein Erwerb der Signa-Anteile durch den thailändischen Partner als auch eine gemeinsame Verwertung der verbleibenden Liegenschaften geprüft. Der Verkauf der Schweizer Immobilien ist Teil der umfassenden Verwertung des Signa-Prime-Portfolios.

Nach Angaben der Insolvenzverwalterin sind im Verfahren Forderungen von insgesamt 11,74 Milliarden Euro angemeldet worden. Davon seien inzwischen Forderungen im Umfang von rund 3,3 Milliarden Euro zurückgenommen oder reduziert worden. Mit weiteren Verkäufen soll die Insolvenzmasse in den kommenden Monaten weiter erhöht werden.

ra/to

(AWP)