30 Prozent des CS-Personals rsp. gut 10'000 Stellen müssten kurzfristig abgebaut werden, so der Bericht. Damit reagiere UBS-Chef Sergio Ermotti nicht zuletzt auf einen Umsatzeinbruch bei der zwangsübernommenen Bank. Denn seit bekannt sei, dass es die CS in der bisherigen Form wohl nicht mehr geben werde, gebe es kaum mehr Neugeschäft.

In einem zweiten Schritt werde dann die Fusion vollzogen. Das werde ein längerer Prozess, bei dem nochmals rund 20'000 Stellen verloren gingen, so der Bericht. Dieser Abbau solle aber bei der Belegschaft beider Banken erfolgen.

Kein Thema mehr ist laut der Zeitung im übrigen eine selbständige CS Schweiz. Zu gross seien die Synergien durch die Zusammenlegung und zu kompliziert ein Auseinanderhalten der Geschäfte.

Die UBS wollte die Recherchen auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

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