Dass die UBS einen Käufer für das Aktienhandelsgeschäft in China der übernommenen Credit Suisse sucht, ist seit längerem bekannt. Denn eine ausländische Bank darf in China nicht zwei Lizenzen für das Wertpapiergeschäft gleichzeitig halten. Ob ein direktes Tauschgeschäft mit dem chinesischen Staat möglich wäre, wird allerdings von Beobachtern angezweifelt.
Laut dem Bloomberg-Bericht führt die UBS auch die Gespräche über einen Verkauf der Credit Suisse Securities (China) mit dem US-Finanzhaus Citadel Securities weiter. Laut früheren Medienberichten hat Citadel für das Geschäft der UBS-Tochter einen Preis von rund 2 Milliarden Yuan (rund 255 Mio Franken) geboten. Ein UBS-Sprecher wollte am Dienstag den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.
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(AWP)