PARTNERS GROUP: Die Aktien der Partners Group sind neu auf der Liste der am meisten leerverkauften Schweizer Aktien zu finden. Das berichtete die «Finanz und Wirtschaft». Die leerverkauften Titel machen demnach im Verhältnis zur Gesamtzahl ausstehender Titel 8 Prozent aus. Dies sei ein Anstieg von mehr als 28 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Partners-Group-Aktien korrigierten zuletzt stark, nachdem der Privatmarktspezialist die Rücknahmen bei einem seiner Private-Equity-Fonds eingeschränkt hatte. (FuW, S. 1)
ON: Die Lockerung der Schweizerkreuz-Regeln, die das Institut für Geistiges Eigentum (IGE) auf Druck des Sportartikelherstellers On beschlossen hat, sorgt im Parlament für Kritik, wie Recherchen der «NZZ am Sonntag» ergaben. Fabio Regazzi, Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) und Mitte-Ständerat, will demnach die «Lex On» rückgängig machen, gemeinsam mit Daniela Schneeberger, der SGV-Vizepräsidentin und FDP-Nationalrätin. Die beiden hätten in ihren Räten zwei gleichlautende Motionen mit der Forderung einbracht: «Schweizerkreuz nur für in der Schweiz fabrizierte Produkte.» Dabei wird laut dem Bericht argumentiert, es sei nicht im Sinne des Gesetzgebers gewesen, dass das Schweizerkreuz auch von Firmen verwendet werden könne, die in der Schweiz lediglich forschten und designten. (NZZaS, S. 37)
RUAG: Nachdem bekanntgeworden ist, dass die amerikanische Tochterfirma des Schweizer Rüstungskonzerns Lösegeld an Hacker bezahlt hat, herrscht in Bundesbern Aufruhr. Nun zeigten Recherchen der «NZZ am Sonntag», dass der Vorgang damit zusammenhängen könnte, dass an der Spitze der Ruag-Tochter ein ehemaliger Offizier der US-Nationalgarde steht. Laut Insidern soll es sich bei den gestohlenen Daten um vertrauliche militärische Informationen und Verträge handeln. Der IT-Sicherheitsexperte Nicolas Mayencourt gehe laut «NZZ am Sonntag» davon aus, dass amerikanische Interessen beim Entscheid zur Lösegeldzahlung eine Rolle gespielt haben könnten. Die Ruag und das Verteidigungsdepartement hätten sich nicht zum Fall äussern wollen. (NZZaS, S. 15)
ZÖLLE: Die US-Zollpolitik wird laut Einschätzung von Staatssekretärin Helene Budliger Artieda auch nach Donald Trump bestehen bleiben. Die Reindustrialisierung der USA sei ein parteiübergreifendes Anliegen, sagte sie im Interview mit der «Schweiz am Wochenende». Das werde nicht verschwinden, wenn irgendwann wieder ein Demokrat gewählt werde. «Vielleicht ändert sich der Tonfall. Aber wenn die Zölle dann irgendwo bei zehn bis zwanzig Prozent liegen, wird auch ein demokratischer Präsident sie kaum einfach abschaffen», sagte sie. Die USA seien auf diese Zolleinnahmen angewiesen, um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu präsentieren. (SaW,S. 13)
KLIMAABGABEN: Bundesrat Albert Rösti plant laut «NZZ am Sonntag» einen radikalen Umbau der Klimaabgaben. Demnach will er die CO2-Abgaben auf fossile Brennstoffe nicht mehr der Bevölkerung und der Wirtschaft zurückgeben, sondern das Geld soll vollumfänglich in die Bundeskasse fliessen. Der Bund wolle mit den so generierten zusätzlichen Einnahmen von mutmasslich mehreren hundert Millionen Franken pro Jahr neue klimapolitische Massnahmen finanzieren. Die Menschen in der Schweiz erhielten das Geld bisher als Rabatt auf ihre Prämien für die obligatorische Krankenversicherung gutgeschrieben. (NZZaS, S. 9)
CO2-ABGABEN: Die CO2-Vorgaben für Neuwagen haben laut einer vom «SonntagsBlick» zitierten Studie von Auto-Schweiz seit 2012 Strafzahlungen von 376 Millionen Franken ausgelöst. Allein 2025 seien weitere 125 Millionen Franken an Sanktionen angefallen. Zusätzlich beziffere der Branchenverband indirekte Kosten durch Preisanpassungen, Sonderaktionen oder Verluste im Occasionsmarkt auf 247 Millionen Franken. Die Untersuchung komme zum Schluss, dass die Regulierung die Erneuerung des Fahrzeugbestands verzögere und damit einen Teil der erwarteten Klimawirkung wieder schmälern könnte. (Sobli, S. 18)
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(AWP)
