Boeing hatte Ende August mitgeteilt, dass sein Zulieferer Spirit Aerosystems unsachgemäss Löcher in das hintere Druckschott vieler Maschinen gebohrt hat, das für die Aufrechterhaltung des Luftdrucks in der Kabine wichtig ist. Aus Sicht der US-Luftfahrtbehörde FAA stellt das Problem zwar kein Sicherheitsrisiko dar, Boeing-Mitarbeiter müssten an den betroffenen Flugzeugen jedoch jeweils hunderte Bohrlöcher überprüfen und instand setzen. Im April hatte Boeing wegen anderer Fertigungsmängel bei Spirit die Auslieferung des Flugzeugtyps sogar zeitweise aussetzen müssen.

Unterdessen holte Boeing im Oktober Bestellungen über 123 neue Passagier- und Frachtjets herein, musste aber auch 6 Stornierungen hinnehmen./stw/he

(AWP)