Der Liegenschaftsertrag stieg im ersten Quartal um 0,7 Prozent auf 87,5 Millionen Franken, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst. Der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) belief sich auf 74,4 Millionen Franken. Das ist ein minimaler Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,3 Prozent.
Die Leerstandsquote im 10,1 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio erhöhte sich auf 3,9 Prozent nach 3,5 Prozent Ende 2025. Von den 2026 auslaufenden Mietverträgen seien per Ende des ersten Quartals noch 11 Prozent offen gewesen.
Der Reingewinn exklusive Liegenschaftserfolge stieg klar um 8,4 Prozent auf 54,2 Millionen Franken. Inklusive Neubewertungen stand unter dem Strich ein Reingewinn von 64,8 Millionen, was zum Vorjahr einem Plus von 6,9 Prozent entspricht. PSP erklärt den deutlichen Anstieg mit einem geringeren Steueraufwand. Im Vorjahresquartal hatte eine Erhöhung des Steuersatzes im Kanton Genf zu einem höheren Steueraufwand geführt.
Mit den Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten beim Reingewinn klar übertroffen, bei der Leerstandsquote indes verfehlt. Die übrigen Kennziffern lagen leicht unter dem Konsens.
Projekt Richtipark in Verhandlungen
Beim Projekt «Richtipark» in Wallisellen liefen laut PSP derzeit exklusive Verhandlungen mit einem institutionellen Investor. Zudem sei das bestehende Projekt noch mit einer Arrondierungsparzelle gezielt ergänzt worden, um dessen Vollständigkeit sicherzustellen und zusätzliche Synergien zu realisieren.
Zudem gab es Nachrichten zu zahlreichen laufenden Projekten. So wurde beispielsweise das «Löwenbräu Red», für das eine Umnutzung zum Hotel geplant ist, neu bewertet. Daraus ergab sich eine positive Marktwertanpassung von 13,5 Millionen Franken. Zudem wurde die Anlageliegenschaft Igeldweid 1 in Aarau verkauft und zwei weitere Liegenschaften in Bern und Genf wurden in das Entwicklungsportfolio umklassifiziert.
PSP will Akquisitionsmöglichkeiten weiterhin «mit der gebotenen Umsicht» prüfen. Diese müssten den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen und mittel- bis langfristiges Wertstiegerungspotenzial aufweisen.
Ausblick bestätigt
Am Ausblick hält PSP fest. Trotz den aktuellen weltpolitischen Unsicherheiten erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin eine insgesamt positive Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts. Die Nachfrage nach hochwertigen Flächen an zentralen Lagen dürfte stabil bleiben. Der Transaktionsmarkt bleibe derweil durch die hohe Investorennachfrage gestützt und profitiere vom moderaten Zinsumfeld. Gleichzeitig bleibe das Angebot begrenzt.
Für 2026 peilt das Unternehmen weiterhin einen EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 310 Millionen Franken an sowie eine Leerstandsquote per Ende Jahr von 3,5 Prozent. Das Unternehmen sieht sich gut positioniert, um ein solides Ergebnis zu erzielen und die «aktionärsfreundliche Dividendenpolitik» fortzusetzen.
(AWP)

