Im Bereich der psychischen Gesundheit stiegen die Versorgungskosten 2024 gegenüber 2023 um 6,1 Prozent, wie dem am Dienstag veröffentlichten Bericht zu entnehmen war. Das allgemeine Glücksempfinden blieb hingegen stabil. Rund 72 Prozent der Bevölkerung fühlte sich meistens oder ständig glücklich.
Im ambulanten Bereich nahmen die Kosten für psychische Behandlungen bei bis 18-jährigen Jungen zum ersten Mal stärker zu als bei Mädchen, nämlich um 8,9 gegenüber 4,9 Prozent. Zwischen 2012 und 2023 war das jährliche Kostenwachstum bei den Mädchen im Schnitt fast doppelt so hoch wie bei den Jungen.
Ein Geschlechterunterschied zeigte sich 2024 auch in den stationären Zahlen. Ebenfalls gut doppelt so hoch war die Hospitalisierungsrate von Mädchen in einer psychiatrischen Klinik oder Abteilung.
(AWP)
