Der Verband forderte eine Reduzierung der Alkoholsteuer, um insbesondere Familienbetrieben unter die Arme zu greifen. "Wir haben einige der höchsten Alkoholsteuern der Welt und die zweithöchste insgesamt in Europa, obwohl die Branche das Herz der Tourismusbranche ist", kritisierte DIGI-Chefin Kathryn D'Arcy der Mitteilung zufolge.

Den grössten Verlust an Pubs musste demnach die Grafschaft (County) Limerick im malerischen Südwesten des Landes verkraften. Dort machten knapp ein Drittel (32 Prozent) aller Kneipen seit 2005 dicht. Seit der Corona-Pandemie habe sich die Entwicklung in ländlichen Regionen sogar noch beschleunigt, so der Bericht. Am wenigsten betroffen war die Grafschaft Dublin um die gleichnamige Hauptstadt mit einem Rückgang von 3,4 Prozent.

Auch im Nachbarland Grossbritannien geht die Zahl der Pubs seit Jahren stark zurück. Dort hatten zuletzt stark gestiegene Kosten für Energie, Personal und Rohstoffe die Krise noch einmal verschärft./cmy/DP/stw