Dabei belasteten Kosten für das laufende Restrukturierungsprogramm sowie Abschreibungen, die überwiegend im vierten Quartal verbucht wurden. Puma strich im Zuge dessen die Dividende für die Aktionäre. Für die Aktien zeichneten sich vorbörsliche Verluste von gut zwei Prozent ab.

Der Umsatz von Puma brach im vergangenen Jahr um 13,1 Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Euro ein. Währungsbereinigt lag das Minus bei 8,1 Prozent. Für das neue Geschäftsjahr geht Puma von einem weiteren Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus, erst 2027 soll das Unternehmen wieder zu Wachstum zurückkehren.

Aktionäre müssen sich dabei auf weitere Verluste einstellen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sieht Puma bei minus 50 bis minus 150 Millionen Euro, da weitere Kosten für die Neuausrichtung auflaufen werden. 2025 summierte sich der Fehlbetrag auf rund 357 Millionen Euro.

Der neue Chef Arthur Hoeld hatte im dritten Quartal einen Konzernumbau angestossen, der die Konzentration auf Kernsportarten, weniger Produkte und der Ausbau des Direktgeschäfts mit den Konsumenten. Dazu sollen Lagerbestände abgebaut, unrentable Läden geschlossen und Stellen gestrichen werden./nas/mis

(AWP)