Von Juli bis Dezember 2025 nutzte eine Person ab 15 Jahren durchschnittlich 76 Minuten pro Tag die Live-Angebote in- und ausländischer Radiosender, wie die Stiftung Mediapulse am Montag mitteilte.
Die durchschnittliche Tagesreichweite lag bei 69 Prozent, was 5,13 Millionen Menschen entspricht, und damit zwei Prozent tiefer als zur Vorjahresperiode. Pro Woche hörten 6,95 Millionen Personen Radio, wie die Daten zur Verbreitung und Nutzung des Radios weiter zeigen.
Wer das Radio nutzte, hörte pro Tag im Schnitt 110 Minuten das Programm, hiess es weiter. Am längsten lief das Radio bei Hörerinnen und Hörern aus der Deutschschweiz. Sie nutzten es knapp zwei Stunden täglich. In der italienischen Schweiz lag die Nutzungsdauer bei 111 Minuten und in der Romandie bei 93 Minuten.
Auch im zweiten Halbjahr, nachdem die SRG die Verbreitung über UKW (im Januar 2025) eingestellt hatte, blieb die tägliche Hördauer stabil. Zwar hat sich laut Mediapulse die Nutzung einzelner Sender verändert, der Umfang der Radionutzung insgesamt sei aber davon bisher nicht beeinträchtigt worden.
Mediapulse ist eine unabhängige Branchenorganisation, welche die Erhebung von Daten zur Nutzung von Radio- und TV-Programmen in der Schweiz verantwortet. Diese Daten werden von Sendern und Programmschaffenden, der Werbewirtschaft sowie von Behörden und der Forschung genutzt.
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(AWP)
