Bei der Betrachtung der Bruttogesamtvergütung des Konzernchefs dreht das Bild: 2025 zahlte die Raiffeisen ihre Konzernchefs (Salär und Bonus) 1,26 Millionen Franken, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. 2024 hatte die Bruttogesamtvergütung von Huber noch bei 1,32 Millionen gelegen.
Der Löwenanteil der Bruttovergütung ging in 2025 mit 1,22 Millionen Franken an Christian Poerschke, der die Bank 2025 während elf Monaten interimistisch geleitet hatte. Der Rest entfiel auf Gabriel Brenna, der seit Dezember 2025 Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Raiffeisen ist.
Die Brutto-Vergütung aller Mitglieder der Geschäftsleitung summierte sich auf 7,54 Millionen nach 7,67 Millionen im Vorjahr. An den Verwaltungsrat wurden wie im Vorjahr insgesamt 2 Millionen Franken ausbezahlt.
Damit entlöhnt die Raiffeisen-Gruppe ihre Bankchefs zurückhaltender als beispielsweise die vom Gewinn her vergleichbare Zürcher Kantonalbank. ZKB-Chef Urs Baumann hatte für 2025 eine Gesamtentschädigung von 2,82 Millionen Franken erhalten.
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(AWP)
