In dem Ermittlungsverfahren gegen zehn Beschuldigte geht es um «Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr in einem besonders schweren Fall». Es gelte die Unschuldsvermutung, betonte die Strafverfolgungsbehörde.

Vermögen eingefroren, Unterlagen sichergestellt

Am Dienstagmorgen begann das Landeskriminalamt eine Razzia von etwa 40 Wohn- und Geschäftsräumen sowie Bankschliessfächern überwiegend im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Rheinland. Es sollte Vermögen über eine halbe Million Euro eingefroren werden. Ausserdem stellten die Ermittler Unterlagen und Datenträger sicher. Zuvor berichteten mehrere Medien über den Fall, darunter «Focus Online». Der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtete, der Telekom-Mitarbeiter habe drei Prozent der Auftragssumme bekommen.

Ein Telekom-Sprecher bestätigte, dass der Arbeitsplatz des Mitarbeiters der Telekom Technik GmbH am Dienstag durchsucht worden sei. Die Telekom selbst sei diesen Vorwürfen nach einem anonymen Hinweis intern nachgegangen und habe den Fall anschliessend zur Anzeige gebracht. Die Telekom investiert seit einigen Jahren Milliarden in den Glasfaser-Ausbau, um ihr Internetangebot in Deutschland deutlich zu verbessern./wdw/DP/jha

(AWP)