In Medien wird über einen Zusammenhang mit jüngsten Skandalen spekuliert. Da ging es um gefälschte Zeugnisse des Chefs der Flugsicherheitsbehörde Moldatsa und Bestechungsgelder bei Staatsangestellten sowie hoch bezahlten Jobs einer Cousine von Präsidentin Maia Sandu. Sandu versuchte auf einer eilig anberaumten Pressekonferenz den Verdacht der Einflussnahme auszuräumen. «Er hatte die uneingeschränkte Freiheit, die Regierung so zu führen, wie er es für richtig hielt», sagte sie laut dem Portal Newsmaker. Sie will nächste Woche nach Rücksprache mit den Parlamentsfraktionen einen neuen Kandidaten präsentieren. Ihre prowestliche Partei Aktion und Solidarität hat im Parlament die Mehrheit inne.
Der verarmte Agrarstaat zwischen EU-Mitglied Rumänien und der Ukraine ist seit 2022 ein Beitrittskandidat der Europäischen Union./ast/DP/stw
(AWP)
