In der von Russland dominierten GUS hatten die früheren Sowjetrepubliken versucht, einen Zusammenhalt nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 zu organisieren. Mit Moskau verfeindete Länder wie die Ukraine oder Georgien sind bereits keine Mitglieder mehr. In Moldau läuft der Austrittsprozess, seit das Land 2022 Kandidat für den EU-Beitritt wurde.
Allerdings ist das kleine Land zwischen der Ukraine und Rumänien politisch gespalten. Russland versucht mit aller Macht seinen Einfluss zu halten. Der proeuropäische Kurs von Präsidentin Maia Sandu sei inakzeptabel, sagte Ex-Staatspräsident Igor Dodon von den oppositionellen Sozialisten. Seine Partei setze sich für enge Kooperation mit Russland, der GUS und China ein. In Moskau sagte eine Parlamentsabgeordnete, mit dem Austritt drohe Moldau das gleiche Schicksal wie der Ukraine./fko/DP/zb
(AWP)
